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Jens Schürrer-Varoquier geb. Varoquier

geboren am 3. Februar 1971 in Mayen
gestorben am 12. Januar 2022 in Tübingen

Jens ist Mittwoch früh im Uniklinikum Tübingen verstorben.
Er hatte seit September mit Krebs gekämpft.
Nun hat er seine Flügel bekommen.

Unsäglich traurig,
Ulrich mit Yannick, Sebastian und Emircan


Funeral Blues
by W.H. Auden

Stop all the clocks, cut off the telephone,
Prevent the dog from barking with a juicy bone,
Silence the pianos and with muffled drum
Bring out the coffin, let the mourners come.

Let aeroplanes circle moaning overhead
Scribbling on the sky the message 'He is Dead'.
Put crepe bows round the white necks of the public doves,
Let the traffic policemen wear black cotton gloves.

He was my North, my South, my East and West,
My working week and my Sunday rest,
My noon, my midnight, my talk, my song;
I thought that love would last forever: I was wrong.

The stars are not wanted now; put out every one,
Pack up the moon and dismantle the sun,
Pour away the ocean and sweep up the wood;
For nothing now can ever come to any good.

Kerze

Ulrich
entzündete diese Kerze am 24. Januar 2026 um 23.53 Uhr

Unfassbare vier Jahre ist es her, dass mein liebster Jens "seine Flügel bekommen hat". Ein poetischer Ausdruck für die Niederlage in einem erbarmungslosen, zermürbenden Ringen seines Körpers mit dem Krebs, der ihn schonungslos und schnell innerhalb kurzer Zeit bezwang. "Ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut." (Jes 53,3)

Heute vor vier Jahren sind wir seinen letzten Weg auf dem Waldfriedhof Nürtingen mit ihm gegangen.

DU VERLIERST JEMANDEN NICHT NUR EINMAL
Du verlierst ihn immer und immer wieder,
manchmal mehrfach am gleichen Tag.
Wenn der Verlust, momentan vergessen, sich anschleicht und dich von hinten attackiert.
Frische Wellen von Trauer reißen dich mit, wenn die Erkenntnis sich Raum schafft „Er ist gegangen.“ Wieder.
Du verlierst jemanden nicht nur einmal,
du verlierst ihn jedes Mal, wenn Du Deine Augen an einem neuen Morgen öffnest, und so wie du wach wirst, wird auch die Erinnerung wieder wach,
und mit ihr der Blitz, der einem das Herz zerreißt.
Er ist weg. Wieder einmal.
Jemanden zu verlieren ist eine Reise,
kein einmaliges Ereignis.
Der Verlust nimmt kein Ende,
Es gibt nur eine erlernte Fähigkeit, sich über Wasser zu halten, wenn er einen überkommt.
Sei freundlich zu denen, die auf dieser stürmischen See segeln, Sie haben eine Reise vor sich,
und jeden Tag einen Schock, jedes Mal, wenn sie erkennen:
Er ist weg, Wieder einmal.
Man verliert jemanden nicht nur einmal,
Man verliert ihn jeden Tag, ein Leben lang.

Wenn du jemanden verlierst,
verlierst du einen Teil von Dir selbst,
verlierst Du den Grund für dein Lächeln,
verlierst du einen Weg deines Glücklich seins,
verlierst du eine Schulter zum Ausweinen,
verlierst du ein Herz, das mit deinem verbunden war.
Du verlierst nicht eine Person,
du verlierst ein Leben.

RIP

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Stimmungsbild

Ulrich Schürrer
schrieb am 19. Februar 2022 um 1.00 Uhr

Funeral Blues
by W. H. Auden

Stop all the clocks, cut off the telephone,
Prevent the dog from barking with a juicy bone,
Silence the pianos and with muffled drum
Bring out the coffin, let the mourners come.

Let aeroplanes circle moaning overhead
Scribbling on the sky the message 'He is Dead'.
Put crepe bows round the white necks of the public doves,
Let the traffic policemen wear black cotton gloves.

He was my North, my South, my East and West,
My working week and my Sunday rest,
My noon, my midnight, my talk, my song;
I thought that love would last forever: I was wrong.

The stars are not wanted now; put out every one,
Pack up the moon and dismantle the sun,
Pour away the ocean and sweep up the wood;
For nothing now can ever come to any good.


***

Begräbnis-Blues
von W. H. Auden

Die Uhren stoppt, reißt raus das Telefon,
Ein Knochen für den Hund, dann schweigt er schon,
Nein, kein Klavier, nur Trommeln, dumpf und schwer.
Tragt raus den Sarg, die Trauernden ruft her.

Flugzeuge soll‘n im tristen Morgenrot
Groß an den Himmel schreiben: „Er ist tot“,
Die weißen Taubenhälse sollen schwarze Kragen,
Die Polizisten schwarze Handschuh‘ tragen.

Er war mein Nord, mein Süd, mein Ost, mein West,
Des Sonntags Ruh‘ und der Woche Stress,
Mein Wort, mein Lied, mein Mittag, meine Nacht;
Ich dachte, Liebe währet ewig - falsch gedacht.

Sterne sind jetzt unerwünscht, will nichts sehen davon,
verpackt den Mond, zertrümmert die Sonn´.
Fegt weg den Wald, gießt aus des Meeres Flut,
Nie wird es sein, so wie es war. Nie wieder gut.

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Der letzte Termin

Trauerfeier, Waldfriedhof Nürtingen

Montag, 24. Januar 2022 11.00 Uhr

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